Unsere Chorfahrt nach Deutschland

portada

Donnerstag, 7. Dezember:

Es ist halb sieben Uhr morgens und ich bin gerade aufgestanden. Ich bin sehr müde, aber es lohnt sich, denn heute fahre ich mit dem Schulchor nach Deutschland. Ich bin sehr aufgeregt, weil wir die nächsten 4 Tage in Deutschland verbringen werden. Wir wurden von den deutschen Schülern eingeladen, die uns zum Ende des letzten Schuljahres besucht hatten.

Am Flughafen treffen wir uns alle und gehen durch die Kontrolle. Wir werden zwei Flüge nehmen, einen von Valencia nach Zürich und den anderen von Zürich nach München. Die Reise ist sehr lange und wir verbringen den ganzen Tag inmitten von Flugzeugen, Flughäfen und Zügen. Während der Fahrt gibt es viel zu lachen und viele Anekdoten, zum Beispiel als wir am Flughafen in Zürich in den Flughafenbus zum Weiterflug nach München steigen. Die Lehrer kommen als Einzige nicht mehr in den ersten Bus und es bricht Panik unter den Schülern aus. Dann aber fährt der zweite Bus mit den Lehrern vor, zum Glück sind sie nicht verloren gegangen.

Nach einer langen und anstrengenden Reise kommen wir schließlich um fünf Uhr nachmittags in München an. Als wir das Flughafengebäude verlassen, sehen wir einen kleinen Weihnachtsmarkt mit vielen Lichtern und Schmuck und mit einer Eisbahn. Zu unserer großen Überraschung ist es bereits dunkel und ziemlich kalt. Vom Flughafen München aus müssen wir noch zwei S-Bahnen nehmen, bis wir in Fürstenfeldbruck ankommen. Dort holen uns die Familien ab und wir gehen mit ihnen nach Hause.

Freitag, 8. Dezember:

Heute müssen wir wieder früh aufstehen, denn die deutschen Schüler haben Unterricht und unsere Gruppe will einen Ausflug nach München machen. In der Schule treffen wir uns und jeder erzählt seinen Freunden, was in den Familien so los war. Für meinen Teil kann ich sagen, dass die Familie sehr nett zu mir war und ich mich sehr wohl und zuhause dort gefühlt habe. Der Schulleiter heißt uns willkommen und wir brechen auf nach München. Wir müssen auf die S-Bahn warten, die etwa 40 Minuten bis nach München fährt. Da es die einzige Gelegenheit ist, Geschenke und Anderes zu besorgen, haben wir beschlossen, heute einkaufen zu gehen, Sobald wir angekommen sind und einiges besprochen haben, trennen wir uns und gehen in Gruppen, um einzukaufen oder einfach das zu tun, was wir machen möchten. Meine Gruppe will Souvenirs und Geschenke für unsere Familien kaufen, außerdem sind wir zufällig bei der Eröffnung eines Disney-Ladens dabei. Zwei Stunden später treffen wir uns alle wie besprochen am Marienplatz, aber es gibt ein Problem, denn es fehlt eine Gruppe. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, gelingt es uns, sie zu erreichen und es stellt sich heraus, dass sie an einer anderen Station warten. Der Lehrer findet sie und wir kommen alle gesund und munter wieder in unserem Ort an. Kurz vor unserer Ankunft glauben wir, durch die Fenster des Zuges einige Schneeflocken zu sehen. Sobald wir aus der Bahn steigen, fängt es richtig an zu schneien. Alle sind sehr aufgeregt, weil einige von uns noch nie Schnee gesehen haben. Jeder macht Fotos und Videos und hört erst damit auf, als wir die Schule erreichen. Wir essen alle zusammen in der Kantine der Schule und müssen dann proben. Um vier Uhr holen uns die Gastfamilien ab und jeder geht nach Hause. Einige deutsche Schüler beschließen, mit ihren Austauschpartnern zu einer Kegelbahn zu gehen, um danach zusammen in einem typisch deutschen Restaurant zu essen. Jemand verwechselt Schnitzel und Würstchen, aber ansonsten ist alles in Ordnung.

Samstag, 9. Dezember:

Heute ist der Tag der großen Aufführung. Wir müssen um zehn Uhr in der Schule sein, um uns zu schminken, umzuziehen, … Einmal geschminkt ist alles sehr kompliziert, man kann nicht ohne Probleme trinken, essen oder sich das Gesicht kratzen, denn das Make-up geht leicht ab. Wir essen Pizza und gehen zu einem Bus, mit dem wir zum Ort der Aufführung gefahren werden. Wir werden dort auf einem typischen Weihnachtsmarkt singen und tanzen und sind alle sehr nervös, aber am Ende läuft alles wunderbar und das Publikum applaudiert lange. Da wir auf einem Markt sind, der auch Essen verkauft, gibt uns der Veranstalter einige Essensgutscheine und wir gehen durch alle Winkel des Markts. Viele Lichter erhellen den Abend und alles ist sehr schön und nett geschmückt. Danach gibt es eine Gruppe von Schülern, die zum Eislaufen gehen will. Es macht wirklich Spaß zu sehen, wie manche versuchen, Schlittschuh zu laufen und dabei immer wieder auf das Eis fallen. Es gibt einige, die sehr schnell fahren können und wir sind mächtig davon begeistert. Alles in allem haben wir uns ganz gut angestellt.

Sonntag, 10. Dezember:

Heute ist es wieder Zeit für eine Reise nach München, aber diesmal kommen auch die deutschen Austauschpartner mit. Wir müssen den schon bekannten Zug nehmen und kommen gegen zwölf Uhr an. Bei der Ankunft fragt sich jeder, was wir nun machen werden, worauf der Lehrer antwortet, dass wir zum Essen gehen. Wir sind alle außer uns, es ist Frühstückszeit! Wir gehen in ein Restaurant mit typisch bayerischen Essen und essen viel Fleisch. Als wir das Restaurant verlassen, fängt es an zu schneien und wir sind alle wieder ganz aufgeregt. Es ist sehr kalt, also bewegen wir uns. Wir gehen zuerst zum „Englischen Garten“, wo alle sofort damit beginnen, Fotos zu schießen, denn alles ist eingeschneit. Manche bauen sogar Schneemänner und es beginnt eine kleine Schneeballschlacht. Kurz danach stehen wir neben einem Fluss und sehen junge Leute, die in diesem Fluss bei künstlichen Wellen surfen. Niemand kann es glauben, es schneit, wir haben zwei Grad unter null und es surfen Leute! Danach entscheiden wir uns, zu Tollwood zu gehen, einem sehr großen Weihnachtsmarkt in München. Es gibt dort riesige Zelte, in denen es nicht so kalt ist. Um halb sechs Uhr ist es Zeit nach Hause zu fahren. Wir müssen unseren  Koffer packen, denn morgen fliegen wir wieder zurück.

Montag, 11. Dezember:

Heute müssen wir wieder früh aufstehen. Wir verabschieden uns von den Familien und gehen zur Schule. Während der ersten beiden Unterrichtsstunden zeigen uns die deutschen Austauschpartner etwas aus ihrem Repertoire der Zirkuskünste. Danach ist es Zeit für den Abschied. Wir müssen wieder den Zug nehmen und zum Flughafen fahren. Dort angekommen können wir, nachdem wir einige Probleme mit verlorenen Pässen gelöst haben, zurückfliegen. Als wir alle im Flugzeug sind, beginnt der große Stress, denn fast jeder hat Klassenarbeiten wenn er zurückkommt. Um sieben Uhr nachmittags kommen wir müde aber glücklich in Valencia an. Es war eine großartige Erfahrung und ich muss nicht lange überlegen, ob ich ein zweites Mal dabei sein möchte. Wir konnten neue Leute und eine andere Kultur kennenlernen. Außerdem konnten wir den Schnee genießen und hatten viel Spaß. Es war großartig!

Sofía Pedrosa, Klasse 9-3

bergweihnacht2017-7 bergweihnacht2017-8 bergweihnacht2017-9 bergweihnacht2017-10 bergweihnacht2017-15 bergweihnacht2017-16 bergweihnacht2017-17 bergweihnacht2017-23 bergweihnacht2017-27 bergweihnacht2017-29 bergweihnacht2017-32 bergweihnacht2017-33 bergweihnacht2017-34 bergweihnacht2017-37 bergweihnacht2017-38 bergweihnacht2017-39 bergweihnacht2017-40 img-20171209-wa0010 img-20171210-wa0009 img-20171210-wa0011 img-20171210-wa0013 img-20171210-wa0015 img-20171210-wa0017 img-20171210-wa0018 img-20171210-wa0019 img-20171210-wa0020 img-20171210-wa0022 img-20171210-wa0027 img-20171211-wa0004 img-20171211-wa0009 portada valenciainffb-2 valenciainffb-9 valenciainffb-10 valenciainffb-11