Jugend Forscht 2019

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Am vergangenen Mittwoch, dem 13. November, reisten zwei Gruppen der Jufo-AG nach Madrid um unsere Projekte in der regionalen Phase des Wettbewerbs “Jugend forscht” vorzustellen.

Während dieser Tage haben wir nicht nur Schüler dieser AG der Deutschen Schulen Madrid, Barcelona, Sevilla, San Sebastian, Malaga, Bilbao und Lissabon kennengelernt. Die Deutsche Schule Madrid hat uns außerdem eingeladen, viele Plätze ihrer Stadt kennenzulernen, dank der großartigen Ausflüge, die sie für uns vorbereitet haben (wir gingen durch das Zentrum von Madrid, begleitet von einem Reiseleiter, und wir genossen auch einen Abenteuerpark). Natürlich ging es nicht nur darum, spazieren zu gehen und im Fundaland herumzutollen, präsentierten wir am Freitag, dem 15. Unsere Projekte vor der Jury von Lehrkräften die aus Deutschland entsandt waren. Die Schüler, die ihre Arbeiten darstellten, waren:

Cristina Mollinedo und Raquel Sanchis (beide aus der 9.1)

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Unsere Schülerinnen haben mit Pflanzen und Fischen gearbeitet. Sie haben die Symbiose zwischen ihnen untersucht. Das Wasser der Fische steigt bis in das Gefäß, in dem sich die Pflanzen befinden, und auf diese Weise nutzen sie die Exkremente der Tiere für ihr Wachstum. Gleichzeitig fließt das Wasser aus dem Pflanzengefäß dank der Wirkung der Pflanzen sauber in das Aquarium ab.

Claudia Aliaga (9.2) und Arnau Aliaga (7c2)

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Diese Schüler haben die Verschmutzung durch chemische Farbstoffe untersucht und wollten zur Verbesserung des Planeten beitragen, indem sie mit natürlichen Pigmenten färben. Dabei haben sie mit Zwiebelschalen, Granatapfelrinde, Nussschalen, Avocadosteinen usw. gearbeitet.

Um den Prozess zu optimieren, haben sie zwei Techniken angewandt: die Vorbehandlung mit Sojaproteinen, damit das Gewebe mehr Pigmente aufnimmt, und das Beizen mit einer Lösung von Natriumbikarbonat, damit das Gewebe nach vielen Waschgängen nicht an Farbe verliert.

Am Freitag, dem 15. kam die Preisverleihung. Für uns war es bereits ein Preis, diese herrlichen Tage unter Lehrern und Schülern zu verbringen, die sich wie wir für die Naturwissenschaften interessieren, aber wenn für uns dabei noch etwas anderes „abfiel“…

Die erste Gruppe, an die die Preise verliehen wurden, waren die Biologen. Cristina und Raquel erhielten einen mehr als verdienten zweiten Preis (man muss bedenken, dass in dieser Kategorie von der Jury kein erster Preis vergeben wurde).

Dann ging es weiter zu den Chemiearbeiten. Claudia und Arnau erhielten den ersten Preis in dieser Kategorie und eine besondere Erwähnung für ihren Beitrag zur Verbesserung der Umwelt.

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Und als wir dachten, wir hätten keine besseren Ergebnisse erzielen können, verkündete die Jury, dass sie beschlossen habe, unser Chemieprojekt für die Endphase nach Deutschland zu schicken. Claudia und Arnau wurden mit dem Schritt ins Finale dieses Wettbewerbs ausgezeichnet und werden ihr Projekt im Mai in Essen vorstellen. In dieser Phase konkurrieren unsere Schüler mit den besten Projekten von Schülern, die ihre Arbeiten an ihren Schulen in Deutschland präsentieren.

Von hier aus möchte ich unseren vier Schülern und ihren Familien herzlich zu ihrer großartigen Arbeit und Leistung sowie zu ihrem tadellosen Verhalten während des Wettbewerbs gratulieren.

Wir wünschen Claudia und Arnau auch für diese Phase des Wettbewerbs in Essen viel Glück.

 

Cristina San Saturnino

Verantwortliche der AG Jugend forscht